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Finanzspritze für Bambinis des SV Darlingerode/Drübeck e.V.

Finanzspritze für Bambinis des SV Darlingerode/Drübeck e.V.

Im Humanas-Wohnpark Darlingerode hat der SV Darlingerode/Drübeck e.V. eine Spende für die jüngsten Fußballerinnen und Fußballer erhalten. Bei der Scheckübergabe kam es außerdem zum spontanen Duell zwischen Klein und Groß.

Vor einigen Tagen ging es auf dem Rasen am Wohnpark Darlingerode besonders stürmisch zu: Unter lautem Beifall von Bewohnerinnen und Bewohnern haben die fünf- und sechsjährigen Nachwuchskicker des örtlichen Sportvereins das Humanas-Team, bestehend aus Hauswirtschaftsleiterin Sophia und Hausmeister Ronny, bezwungen.

Bei der Scheckübergabe im Wohnpark Darlingerode kam es außerdem zum spontanen Duell zwischen Klein und Groß. Foto: Humanas

Bei der Scheckübergabe im Wohnpark Darlingerode kam es außerdem zum spontanen Duell zwischen Klein und Groß. Foto: Humanas

Hintergrund der Begegnung war, dass das Wohnparkteam dem SV Darlingerode/Drübeck e.V. einen Spendenscheck in Höhe von 250 Euro überreichen wollte. Dies führte zu dem spontanen Match auf dem frischen Grün. „Mit unserer Spende möchten wir gezielt die Nachwuchsarbeit des Vereins unterstützen“, berichtet Sophia Stricker über die neu entstandene Kooperation in der Gemeinde, die frischen Wind in den Humanas-Alltag bringt. 

Für eine Revanche zur 1:0-Niederlage des Wohnpark-Teams bietet sich direkt die nächste Gelegenheit, als der Vereinsvorsitzende Thomas Munzke zum bevorstehenden Turnier Ende Mai auf den Sportplatz des 428 mitgliederstarken Vereins einlädt. Ein Ausflug in die Gemeinde, auf den sich auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner sehr freuen.   

Magdeburger Domchor gastiert in Humanas-Wohnparks im Harz

Magdeburger Domchor gastiert in Humanas-Wohnparks im Harz

Musikalisch hoch her ging es kürzlich in gleich zwei unserer Wohnparks in Harz – genauer gesagt im Humanas-Wohnpark Bad Suderode und im Wohnpark Darlingerode. Eine Musikerin und ein Musiker der Magdeburger Dommusik waren für zwei kleine Konzerte in den Harz gekommen – um sich im Namen aller Mitglieder der Magdeburger Dommusik zu bedanken. Denn Humanas unterstützt die Magdeburger Dommusik finanziell.

Sowohl im Wohnpark Bad Suderode als auch in Darlingerode haben nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner fleißig mitgesungen. Auch die Teams hatten Spaß an dieser besonderen musikalischen Abwechslung, die in Bad Suderode am hauseigenen Klavier und in Darlingerode am Keyboard begleitet wurde.

 

Humanas-Wohnparks erlaufen Geld für krebskranke Kinder im Harz

Humanas-Wohnparks erlaufen Geld für krebskranke Kinder im Harz

Der Verein für krebskranke Kinder Harz e.V. darf sich über eine Spende von gleich vier Wohnparks des Pflegeunternehmens Humanas im Harz freuen. Im Rahmen der jährlichen Charity-Aktion „Läuft bei Humanas“ waren die Wohnpark-Teams für den Verein aktiv und haben 665,50 Euro erlaufen.

Bereits zum fünften Mal stand im Frühjahr 2025 für die mittlerweile 23 Humanas-Wohnparks sowie weitere Mitarbeitende aus der Verwaltung, dem Referententeam und die Auszubildenden die Charity-Aktion „Läuft bei Humanas“ an. „Jedes dieser Teams darf ein Spendenziel wählen“, erklärt Linda Wolf, die als Referentin für die Humanas-Stiftung für Kinder und Jugendliche zuständig ist. Die Wohnpark-Teams aus Ballenstedt, Darlingerode, Friedrichsbrunn und Osterwieck haben sich zusammengetan und ihre ersportelten Kilometer dem Verein für krebskranke Kinder Harz e.V. zukommen lassen.

Denn bei „Läuft bei Humanas“ zählt jeder Kilometer. „Für jeden erlaufenen Kilometer gibt es seitens der Humanas-Stiftung oder direkt von Humanas pro Person 1,50 Euro. Für jeden erradelten Kilometer sind es 50 Cent“, erklärt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch.

Humanas-Wohnparks laufen und radeln für den guten Zweck

Die an der Spende für den Verein krebskranker Kinder Harz e.V. beteiligten Wohnpark-Teams sind bis auf den Wohnpark Ballenstedt gelaufen. Somit ergeben sich bei der Spendensumme 100 Euro durch 200 Radkilometer und 565,50 Euro durch 377 gelaufene Kilometer.

„Uns war es bei der Auswahl des begünstigten Vereins besonders wichtig, dass das Geld hier in der Region den Kindern zugutekommt“, erklärt Katrin Blume, die zur Zeit der Charity-Aktion Pflegedienstleiterin des Wohnparks Osterwieck war, mittlerweile aber in neuer Funktion für Humanas tätig ist. Indes sagt Janett Meixner, Pflegefachkraft aus dem Wohnpark Darlingerode: „Die Teilnahme an der Tradition ‚Läuft bei Humanas‘ ist für uns als Team immer mit viel Spaß und Vorfreude verbunden. Das Gefühl mit jedem ersporteltem Kilometer die Kinder und Jugendlichen in der Region zu unterstützen ist natürlich ganz besonders schön.“ Auch das Team des Wohnparks Friedrichsbrunn sei motiviert gewesen, so viele Kilometer wie möglich für den guten Zweck zu sammeln, berichtet Franziska Conneus als stellvertretende Pflegedienstleiterin des Humanas-Wohnparks in Friedrichsbrunn und findet: „Ich denke gemeinsam mit den anderen Wohnparks ist uns das mehr als gelungen.“

Der Verein für krebskranke Kinder Harz e.V. wurde Anfang 2011 gegründet und steht seitdem zahlreichen an Krebs erkrankten Kindern und ihren Familien zur Seite. Zum Engagement des Vereins gehören neben dem „Haus am Bernsteinsee“ als Krafttankstelle für Familien unter anderem Typisierungen für Stammzellenspenden und weitere Aktionen.

Humanas-Wohnparks erlaufen Geld für krebskranke Kinder im Harz

Die Humanas-Wohnparks in Ballenstedt, Darlingerode, Friedrichsbrunn und Osterwieck haben sich für die jährliche Charity-Aktion „Läuft bei Humanas“ des Pflegeunternehmens zusammengetan und gemeinsam für den Verein für krebskranke Kinder Harz e.V. gespendet (v.l.): Katrin Blume, ehemalige Pflegedienstleiterin Osterwieck, Janett Meixner, Pflegefachkraft Darlingerode und Franziska Conneus, stellvertretende Pflegedienstleiterin des Wohnparks Friedrichsbrunn. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Die Humanas-Wohnparks im Landkreis Harz und Christoph Dunkel Hörakustik- und Augenoptik arbeiten fortan zusammen. Im Rahmen der neuen Kooperation besuchen Hörakustikmeister Christoph Dunkel und sein Team die Wohnparks ab sofort zweimal im Jahr. Nicht nur Humanas vertraut den Profis aus Wernigerode. Auch die Top-Athleten der deutschen Ski-Nationalmannschaft lassen sich von Christoph Dunkel mit Hörtechnik ausstatten.

Bewohnerschaft bei Humanas im Harz vor Ort helfen

Diese Möglichkeit haben jetzt auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Humanas-Wohnparks in Bad Suderode, Ballenstedt, Darlingerode, Friedrichsbrunn, Meisdorf, Osterwieck und Schwanebeck. „Es ist mir und meinem Team ein großes Anliegen, den Menschen bei Humanas vor Ort zu helfen“, erklärt Geschäftsführer Christoph Dunkel.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Bevor Hörakustikmeister Christoph Dunkel einen Blick in die Ohren der Bewohnerinnen und Bewohner wirft, wird deren eigenes Hörempfinden besprochen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner, melden sich vorab an. Im Einzelgespräch bespricht Hörakustikmeister Christoph Dunkel mit den Interessierten dann zunächst, ob bereits ein Hörgerät vorhanden ist und wie das eigene Gehör empfunden wird. Vorhandene Hörgeräte werden kontrolliert, bei Bedarf gewartet und gereinigt. Unterstützt wird der Hörakustikmeister dabei von seinem Auszubildenden Felix Grumbach. Danach geht es in einen separaten Raum zum Hörtest.

Abweichungen werden bei Hörtest festgestellt

Um den kümmert sich der gelernte Akustiker Tom Kaufmann. „Mittels Kopfhörer bekommen die Bewohnerinnen und Bewohner verschiedene Frequenzen nacheinander auf jeweils eines ihrer Ohren und geben ein Zeichen, sobald sie einen Ton hören“, erklärt Tom Kaufmann. So können erste Anzeichen einer Abweichung von der Normalhörigkeit festgestellt werden.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Bei dem Hörtest in einem separaten Raum kann Akustiker Tom Kaufmann erste Anzeichen von Abweichen zur Normalhörigkeit ausmachen. Foto: Katharina/Humanas

Sind Hörgeräte nötig, haben Kassenpatientinnen und -patienten natürlich die Möglichkeit, sich eine ohrenärztliche Verordnung bei ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt zu holen. Der Hörakustikmeister bietet sowohl Kassenmodelle als auch solche mit modernster Technik, die einer entsprechenden Zuzahlung bedürfen, an.

Auch Sehtests vor Ort im Wohnpark möglich

Gleiches gilt für Brillen. „Denn bei Bedarf sind auch Sehtest-Termin direkt in den Humanas-Wohnparks im Landkreis Harz möglich“, zeigt sich Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch von der neuen Kooperation in Sinne der Bewohnerschaft begeistert und erklärt: „Es ist ein schönes Service-Angebot, welches wir damit bieten können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sparen sich so für sie mitunter beschwerliche Wege.“ So profitieren sie von der neuen Kooperation zwischen Humanas und der Hörakustik und Augenoptik Christoph Dunkel.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Während des Hörtests reinigt Hörakustik-Azubi Felix Grumbach bereits vorhandene Hörgeräte. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Aber ab welchem Alter sollte man die eigene Hörfähigkeit eigentlich checken lassen? „Ab 50 ist meine Empfehlung. Denn das Gehör wird schleichend und somit meist zunächst unbemerkt schlechter und das bleibt ohne Hörtest leider oft viel zu lange unerkannt. Jede fünfte Person über 50 hat Probleme mit dem Gehör, ab 60 ist es schon jede zweite Person“, informiert Christoph Dunkel und weist darauf hin, dass es sich bei dem Gehör schließlich um ein wichtiges Sinnesorgan handele.

Dessen sind sich auch die Wintersportler der Ski-Nationalmannschaft bewusst und vertrauen in puncto Hörakustik auf Christoph Dunkel und sein Team – und das bereits seit über zehn Jahren.

Kooperation schärft Sinne in Humanas-Wohnparks

Schon gehört? Die Humanas-Wohnparks im Landkreis Harz – auf dem Foto vertreten durch Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch (r.) – und das Hörakustik- und Augenoptik-Studio Christoph Dunkel arbeiten fortan zusammen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Andere Länder, andere Pflege

Andere Länder, andere Pflege

Pflege ist vielfältig, genau wie die Menschen, die in der Pflege tätig sind. Wie sehr sich der Pflegestandard in Deutschland von dem in anderen Ländern unterscheidet, wissen vor allem Menschen mit internationalen Wurzeln. Über die interessantesten Unterschiede zur Pflege in ihren Heimatländern berichten vier Teammitglieder aus den Wohnparks in Tangermünde, Zielitz, Darlingerode und der Ulnerstraße in Magdeburg.

Humanas-Familie besticht durch Vielfalt

Wer in Deutschland pflegebedürftig wird oder es bereits ist, wird vor so manche Herausforderungen gestellt. Zunächst aber stehen Fragen im Raum: Gibt es die Möglichkeit, dass Angehörige die Pflege in der eigenen Häuslichkeit übernehmen? Wie steht es um einen Platz in der ambulanten Tagespflege? Oder ist der Umzug in eine Pflegeeinrichtung der beste Weg? Fragen, die sich Pflegebedürftige und deren Angehörige sicher nicht nur in Deutschland stellen. Aber wie sieht eigentlich die Pflege in anderen Ländern wie Griechenland oder Syrien aus?

Nikolina Jurcevic, Diana Chepchirchir, Kiriaki Schneevoigt und Yacoub Alfares kennen als Teil der Humanas-Familie den Pflege-Alltag in Deutschland genau. Da ihre Wurzeln in anderen Ländern liegen, wissen sie auch, dass das Thema Pflege älterer Menschen längst nicht überall so gehandhabt wird wie hierzulande.

Pflege muss oft aus eigener Tasche bezahlt werden

Während in Deutschland die Versorgung von Pflegebedürftigen – ob in eigener Häuslichkeit, stationär in einem Pflegeheim oder in hybriden Wohnformen wie bei Humanas – eine persönliche Entscheidung ist, wird diese in anderen Ländern eher selten getroffen. „Meine Schwiegereltern in Kroatien haben schon gesagt, dass sie auf keinen Fall ins Pflegeheim wollen“, berichtet Nikolina Jurcevic. Die 33-Jährige stammt aus Kroatien und kam 2016 gemeinsam mit ihrem Mann und den beiden Kindern nach Deutschland, genauer gesagt nach Tangermünde.

Ihre ersten Erfahrungen in der Pflege sammelte sie als Pflegekraft ab 2019 in einer stationären Pflegeeinrichtung. Seit Anfang 2024 ist sie Teil des Humanas-Teams im Wohnpark Tangermünde. „Ich wollte nochmal woanders tätig werden und fühle mich hier sehr wohl“, stellt die 33-Jährige fest. Insbesondere die Alltagsbegleitung bereitet Nikolina Jurcevic viel Freude. „Soweit ich weiß, gibt es sowas in den wenigen Pflegeeinrichtungen, die es in Kroatien gibt, gar nicht“, erzählt sie.

Andere Länder, andere Pflege

Nikolina Jurcevic (r.) aus dem Wohnpark Tangermünde nutzt ihre Kaffeepause gerne für einen Plausch mit Kolleginnen und Kollegen. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Generell gebe es in ihrer Heimat nämlich nur wenige stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Einrichtungen fast gar nicht. Das liege wohl auch daran, dass pflegebedürftige Menschen in Kroatien im eigenen Zuhause von ihren Kindern oder anderen Angehörigen gepflegt werden wollen – und müssen. „Die Leute müssen alles aus der eigenen Tasche zahlen. Und das Geld für Pflegeheime haben sie auch aufgrund kleiner Renten meist nicht“, erklärt Nikolina Jurcevic, die im Frühjahr 2025 als Unterstützung ihrer Schwiegereltern zurück nach Kroatien gehen will.

Ähnlich sieht es in Griechenland aus – auch über die Altenpflege hinaus. Zwar lebt Kiriaki Schneevoigt schon seit ihrem ersten Lebensjahr in Deutschland, reist aber regelmäßig nach Griechenland, wo sie geboren wurde. „Die Pflege in Griechenland sieht leider Gottes nicht so gut aus“, erzählt die 35-Jährige, die seit 2022 als Pflegekraft im Wohnpark Darlingerode arbeitet.

Soweit ich weiß, gibt es so etwas wie Alltagsbegleitung in den wenigen Pflegeeinrichtungen, die es in Kroatien gibt, gar nicht.

Nicolina Jurcevic, Pflegekraft im Wohnpark Tangermünde

„Ich habe Erfahrungen sammeln können, als mein krebskranker Vater in Griechenland ins Krankenhaus gekommen ist und da waren wir als Familie bei der Pflege gefragt.“ Anders als in Deutschland mussten Kiriaki Schneevoigt und ihre Familie nämlich trotz des Personals vor Ort ihren Vater im griechischen Krankenhaus selbst pflegen. Dazu gehörte beispielsweise das Waschen und die Versorgung mit Inkontinenzmaterial.

Angehörige kümmern sich zumeist um Pflege in der eigenen Häuslichkeit

„Manchmal hat man aber Glück und es gibt nette Schwestern, denen man dann etwas zusteckt und die dann die Pflege mitmachen.“ Denn für gewöhnlich übernehme das Krankenhauspersonal in Griechenland ausschließlich medizinische Leistungen wie die Medikamentengabe, Verbandswechsel oder Injektionen. Die 35-Jährige berichtet, dass es in Griechenland indes nur wenige stationäre Altenpflegeeinrichtungen gebe – ambulante Dienste gar nicht. Dort seien es Nachbarn und Freunde, die den Familien pflegebedürftiger Menschen zur Seite stehen und dafür teils auch entlohnt würden.

Dass ältere Menschen in ihrer Heimat zumeist zu Hause im Kreise der Familie gepflegt und betreut werden, berichtet auch Diana Chepchirchir. Die 27-Jährige stammt aus Kenia und kam 2020 nach Deutschland. Seither wohnt sie in Wolmirstedt und ist seit Dezember 2023 als Pflegekraft im Zielitzer Wohnpark tätig. Und das, obwohl die Mutter einer kleinen Tochter in Kenia die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft gemacht und dort auch einige Monate in dem erlernten Beruf gearbeitet hat.

Andere Länder, andere Pflege

Mit Bewohner Martin Ahlers hat Diana Chepchirchir stets viel Spaß. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

„Das Anerkennungsverfahren zieht sich und so lange arbeite ich als Pflegekraft“, erklärt Diana Chepchirchir. So gehören neben Betreuungstätigkeiten auch die pflegerischen Tätigkeiten, die sie als solche ausführen darf, zu ihrem Alltag im Wohnpark. „In Kenia dürfen Pflegekräfte aber viel mehr machen“, berichtet die 27-Jährige. Allerdings gebe es in ihrer Heimat auch nur wenige Pflegefachkräfte. „Viele ältere Menschen bleiben in Kenia bei ihren Familien und die Angehörigen kümmern sich“, berichtet Diana Chepchirchir.

Respektvoller Umgang in den Humanas-Wohnparks

So ist die Pflegesituation auch in Syrien, wie Yacoub Alfares aus dem Magdeburger Wohnpark in der Ulnerstraße erzählt. „Angehörige versorgen und pflegen die Menschen“, so der 42-Jährige, der 2015 nach Deutschland gekommen ist. „Manchmal werden sie dabei von Nachbarn oder Freunden der Familie unterstützt. Pflegeheime gibt es gar nicht.“ In Syrien hatte Yacoub Alfares Maschinenbau studiert und in dieser Branche auch gearbeitet. Weil sein Studium in Deutschland aber nicht anerkannt wird, hat der 42-Jährige zunächst in einem Restaurant, dann in einer Autowaschanlage und später in einer anderen Pflegeeinrichtung gearbeitet.

Seit Anfang 2024 ist Yacoub Alfares als Pflegekraft im Wohnpark in der Ulnerstraße tätig. „Die Arbeit bei Humanas gefällt mir sehr gut. Bewohner und Kolleginnen behandeln mich mit Respekt und helfen mir, wenn ich Fragen habe. Das habe ich leider auch schon anders erlebt“, berichtet er. Um seine Sprachkenntnisse stetig zu verbessern, nimmt Yacoub Alfares Deutschunterricht bei Sprachlehrerin Anneliese Schwarzbold Biastoch, die als solche für Humanas tätig ist.

Es ist meistens eine Krankenschwester für 30 bis 40 Personen auf einer Station zuständig, denen sie einfach gar nicht gerecht werden kann.

Kiriaki Schneevoigt, Pflegekraft im Wohnpark Darlingerode

„Am liebsten mache ich ambulante Dienstfahrten“, verrät Yacoub Alfares, der im Zuge dieser Fahrten die Menschen, die nicht im Wohnpark wohnen, betreut und ergänzt: „Auch so etwas kennt man in Syrien gar nicht – zumal es weder eine Kranken- noch Pflegeversicherung wie in Deutschland gibt. Die Menschen in Syrien müssen jeden Arztbesuch selbst zahlen.“

Andere Länder, andere Pflege

Um seine Sprachkenntnisse stetig zu verbessern, bekommt Yacoub Alfares, der aus Syrien stammt, regelmäßig Deutschunterricht von Anneliese Schwarzbold Biastoch. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

Die wenigen Pflegeeinrichtungen, die indes in Kroatien, Griechenland und Kenia stehen, werden ähnlich wie in Deutschland von einer Pflegedienstleitung und deren Stellvertretenden geleitet. Beschäftigt werden sowohl Pflegekräfte als auch Pflegefachkräfte, die über mehrere Jahre zu solchen ausgebildet werden. So unterschiedlich die Pflege in den vier Ländern im Vergleich zu Deutschland ist, so ähnlich sind die Wege von möglichem Fachpersonal in die Pflege. Zur dreijährigen Pflegefachkraft-Ausbildung in Kenia gehörten für Diana Chepchirchir neben Schulblöcken, auch die Arbeit in verschiedenen

Fachkräfte- und Nachwuchsmangel in der Pflegebranche nicht nur in Deutschland

Pflegebereichen – ähnlich wie es bei der generalistischen Pflegeausbildung in Deutschland seit 2020 der Fall ist. „Vor dem Start des dritten Ausbildungsjahres musste man sich dann entscheiden, in welchem Bereich man sich spezialisieren möchte. Ich bin letztlich Pflegefachkraft für Psychiatrie geworden“, erzählt die 27-Jährige.

In Kroatien und Griechenland dauert die Ausbildung zur Pflegefachkraft, die ebenfalls aus schulischen und praktischen Einheiten besteht, vier Jahre. Das berichten Nikolina Jurcevic und Kiriaki Schneevoigt. Dadurch, dass die Menschen in Syrien grundsätzlich nicht von Fachpersonal gepflegt werden, gebe es eine entsprechende Ausbildung auch gar nicht, erklärt Yakoub Alfares. Somit herrscht in Syrien auch kein Fachkräfte- und Nachwuchsmangel – im Gegensatz zu Deutschland, Kroatien, Griechenland und Kenia.

Wunsch nach mehr Gelassenheit im Pflegealltag

„Es ist meistens eine Krankenschwester für 30 bis 40 Personen auf einer Station zuständig, denen sie einfach gar nicht gerecht werden kann. Da liegt dann schon mal ein Zugang, an dem Blut heraustropft und man sich fragt, warum niemand kommt. Das ist aber bei dem Versorgungsschlüssel kein Wunder“, erzählt Kiriaki Schneevoigt von einer Situation in einem der griechischen Krankenhäuser und ergänzt: „Ich muss wirklich sagen, dass wir es hier in Deutschland schon sehr gut haben und manchmal auf sehr hohem Niveau jammern.“

Einig sind sich die vier aber, dass die Pflege in Deutschland aus ihrem jeweiligen Heimatland dennoch etwas lernen kann: mehr Gelassenheit. „Wobei es uns und der Bewohnerschaft bei Humanas schon echt gut geht und wir ausreichend Zeit bekommen für all die Dinge, die zum Wohnpark-Alltag gehören“, findet Nikolina Jurcevic.

Andere Länder, andere Pflege

Kiriaki Schneevoigt (l.) wurde in Griechenland geboren und arbeitet seit 2022 als Pflegekraft im Wohnpark Darlingerode. Foto: Katharina Hannemann/Humanas

 

Amberbaum verschönert Wohnpark Darlingerode

Amberbaum verschönert Wohnpark Darlingerode

Ein Amberbaum verschönert fortan das Gelände des Humanas-Wohnparks in Darlingerode. Die Familie von Bewohnerin Anni Reitmann hat den Baum gespendet und gepflanzt. Auch die 92-Jährige hat zum Spaten gegriffen und bei der Pflanzaktion mit angepackt.

Rund 15 Angehörige von Anni Reitmann versammelten sich trotz Nieselregens auf dem Humanas-Gelände in Darlingerode, um einen robusten Amberbaum zu pflanzen. Das Pflanzloch hatte die Familie bereits am Vortrag ausgehoben und Pfähle als Halt für den jungen Baum gesetzt. Beim Pflanzen selbst haben nicht nur Anni Reitmanns drei Kinder und viele ihrer Neffen und Nichten mit angepackt. Die 92-Jährige ließ es sich nicht nehmen, selber ein paar Schippen Erde um den Amberbaum einzubringen.

gespendeter Amberbaum wird im Wohnpark Darlingerode gepflanzt

Als der Baum auf der Grünfläche des Humanas-Wohnparks in Darlingerode von Anni Reitmann (2.v.r.) und ihrer Familie um Aktionsinitiatorin Evelin Marx (2.vl.) in die Erde gebracht war, wurde der Amberbaum angegossen und gemeinsam angestoßen. Foto: Humanas

Die Idee zur Baumspende im Wohnpark hatte Anni Reitmanns älteste Tochter Evelin Marx, die ebenfalls in Darlingerode wohnt. „Wir haben eine große Familie, meine Mutter hatte vier Geschwister. Aber aufgrund der Flucht der Eltern meiner Mutter im Zweiten Weltkrieg haben wir keinen gemeinsamen Ort des Gedenkens. Und so kamen wir bei einem unserer regelmäßigen Cousinen-Treffen auf die Idee, einen Baum als Gedenkort zu pflanzen“, berichtet Evelin Marx.

Baumspende als Dank für Team in Darlingerode

Dass die Wahl des Standorts für den Baum auf die Freifläche des Wohnparks in Darlingerode gefallen ist, liegt auch daran, dass sich die 92-jährige Anni Reitmann (geb. Pfob), in ihrem Humanas-Reihenhaus und bei den Mitarbeitenden in Darlingerode unglaublich wohl fühlt. Und so heißt es auf der Stehle am Baum: „Als Zeichen liebevoller Erinnerung an unsere Pfob-Familie und Dank an die Mitarbeiter von Humanas.“

Überreicht hat die von Humanas gesponsorte Baumstehle die stellvertretenden Pflegedienstleiterin des Wohnparks in Darlingerode, Mandy Böttcher. Sowohl sie als auch Pflegedienstleiterin Frances Döring freuen sich über den neuen Baum. „Die Wahl des Wohnparks als Standort für den Familienbaum zeigt, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird und das gibt uns als Team ein gutes Gefühl“, erklärt Frances Döring.