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Frühlingsboten für die Nachbarschaft in Schwanebeck

Frühlingsboten für die Nachbarschaft in Schwanebeck

Das Team unseres Wohnparks in Schwanebeck ist gut gelaunt zum örtlichen „Blumenladen am Markt“ gefahren. Neben Doreen Winter, die als Pflegefachkraft im Wohnpark arbeitet, waren die Bewohnerinnen Hannelore Berkling und Angelika Pfohl beim Ausflug zu dem besonderen Laden dabei. „Den gibt es hier im Ort gefühlt schon ewig“, meint sich Winter zu erinnern. Dies stimmt nicht ganz, wie im Gespräch mit Ladenbesitzerin Tina Knochen kurz darauf herauskommt, denn Knochen und ihre Tochter haben das Geschäft am Markt erst vor zwei Jahren übernommen.

In dieser Zeit sind die beiden Frauen mit ihrem Blumenladen zu einer festen Institution in der Gemeinde geworden. Und die Besucherinnen und Besucher kommen nicht nur wegen der Blumen hierher. Auch die dekorativen Dinge, die es in Schwanebeck so sonst nirgends gibt, ziehen Gäste in das Geschäft – und die Gespräche mit den Besitzerinnen. So bekommen Berkling und Pfohl sogleich einen Stuhl, es werden aktuelle Geschehnisse im Ort besprochen und die beiden Humanas-Bewohnerinnen berichten, wie sie sich im Wohnpark eingelebt haben. „Dass wir gemeinsam frisch kochen und auch Essensvorschläge machen, ist wirklich etwas besonderes“, stellt Pfohl fest, die seit Januar in einem barrierefreien Einzimmer-Appartement wohnt. 

Im Blumenladen am Markt in Schwanebeck sprechen unsere Pflegefachkraft Doreen Winter (l.) und unsere Bewohnerinnen mit Tina Knochen (r.). Foto: Humanas

Nach dem Plausch verlässt unser Team voll bepackt mit Frühlingsblumen den Laden. Auf dem Heimweg zum Wohnpark verteilen die Frauen die kleinen Primeltöpfchen in der Gemeinde. Der blumige Gruß sorgt für lächelnde Gesichter in der Apotheke, dem Lottoladen, beim Fleischer und auch der Arztpraxis Lindemann – wo sie direkt noch eine Impfung für eine Mitarbeiterin angeboten bekommen, weil die Spritze schon aufgezogen sei.

Für alle Interessierten, die mehr zum Thema „leben bei Humanas“ erfahren möchten, bieten wir am Dienstag, 22.Februar, ab 9.30 Uhr einen Schnuppertag in unserer Tagespflege an. Anmeldungen nimmt unser Team vor Ort gerne persönlich, via Mail an schwanebeck@humanas.de sowie telefonisch unter 039424 928010 entgegen.

Olympischer Gedanke in Osterwieck

Olympischer Gedanke in Osterwieck

Während in Peking die Olympischen Winterspiele 2022 eröffnet wurden, haben sich Bewohnerinnen und Bewohner in Osterwieck ebenso sportlich betätigt. Denn egal, welche Meinung zu den aktuellen Winterspielen herrscht, im Ursprung sollte der sportliche Gedanke alle Nationen vereinen.
Die Olympischen Spiele gehen auf den Impuls des Franzosens Pierre de Coubertin zurück. Dieser hatte vor mehr als 100 Jahren die Auffassung, dass Sport die Menschen aus aller Welt zu einem fairen Wettkampf zusammenbringen kann.
Dieser Gedanke, dass jeder Mensch etwas schaffen kann, wenn er oder sie sich anstrengt, wurde deshalb auch in unserem Wohnpark in Osterwieck gefeiert. Die eigens in der Tagespflege errichtete Kegelbahn wurde zum Zeichen des fairen und sportlichen Miteinanders bei Humanas.
Wellness-Paket zum Dienstjubiläum in Meisdorf

Wellness-Paket zum Dienstjubiläum in Meisdorf

Im ältesten Humanas Wohnpark in Meisdorf haben unsere Mitarbeitenden mit einer ganz besonderen Kollegin gefeiert. Stephanie Rockmann gehört nämlich seit zehn Jahren zur Humanas-Familie und aus diesem Grund darf sie sich nun einmal ordentlich verwöhnen lassen.

Am 1. November 2011 begann Stephanie Rockmann in unserem – damals noch stationären – Meisdorfer Wohnpark ihre Tätigkeit als Präsenzkraft. Und seit dem war sie eigentlich immer da. Lediglich für eine einjährige Babypause hat die hilfsbereite, junge Frau ihre zehnjährige Dienstzeit, die jetzt mit dem Dienstjubiläum gefeiert wird, unterbrochen. Und dass sie Humanas die Treue hält, hat auch seine Gründe. „Die familiäre Atmosphäre im Team und der Alltag mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ist etwas ganz besonderes für mich und lässt mich jeden Tag gerne zur Arbeit kommen“, sagt Rockmann. Dazu fällt ihr sogleich eine passende Begegnung vor kurzem mit einer Bewohnerin ein, die zu ihr sagte: ‚Du bist wie eine Tochter für mich.‘ „Das hat mich sehr gerührt“, erzählt die Betreuungskraft. „Und es ist auch eine Wertschätzung für meine Arbeit hier.“

Eine zusätzliche Wertschätzung sollte zudem das Geschenk zu ihrem Dienstjubiläum sein: Im Namen von Humanas überreichten Pflegedienstleiter Reno Frommann und Personalreferentin Ines Kluge einen Wellnessgutschein in Höhe von 250 Euro an die Meisdorferin, die es gerne entspannt angeht. Diesen möchte Stephanie Rockmann gemeinsam mit ihrem Mann einlösen.

Ihr Herzenswunsch für das Jahr 2022 ist eher privater Natur: Die Betreuungskraft möchte noch einmal Mama werden. Und auch dabei denkt Rockmann noch an Humanas, denn zurück in ihren Job möchte sie auch nach dem Erfüllen dieses Herzenswunschs auf alle Fälle: „Wo findet man schon in direkter Nachbarschaft eine Arbeit, die auch noch wirklich Freude bereitet?“

Von Meisdorf in die Münchner Allianz Arena

Von Meisdorf in die Münchner Allianz Arena

Die Wünsche von unheilbar kranken Menschen – jungen wie älteren – sind sehr individuell. Die Erfüllung von Herzensangelegenheiten bedeutet für sie, etwas persönlich Wichtiges zu erleben oder zu Ende zu führen. 

Thomas Geißler aus unserem Wohnpark in Meisdorf ist 39 Jahre jung und leidet an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), einer unheilbaren Erkrankung des zentralen Nervensystems. Mit Fortschreiten der Krankheit leiden die Patienten zunehmend an Muskelschwäche und Lähmungserscheinungen. Das alltägliche Leben von „Tommy“ ist deshalb stark beeinträchtigt und so versucht unser Team im Humanas Wohnpark in Meisdorf dem fröhlichen Fußballfan und seinem kleinen Mischlingshund Lucky seit zwei Jahren ein möglichst beschwerdearmes Leben zu ermöglichen. Für welchen Verein sich Geißler begeistert, wird gleich beim Betreten seiner Wohnung durch Fotos, Wappen und zahlreiche Wimpel sowie Trikots an den Wänden deutlich.

Thomas Geißler (l.) und Torsten Schmidt im Meisdorfer Wohnpark. Foto: Humanas

Bereits seit 31 Jahren ist der 39-Jährige, der früher selbst im Mittelfeld bei SV Germania Meisdorf kickte, Fan des FC Bayern München und nun wurde sein Herzenswunsch überraschend wahr: Er konnte seinen Lieblingsverein einmal live erleben. Durch den Einsatz von Geißlers Schwester Peggy, dem Wünschewagen des ASB Sachsen-Anhalt und unserem Humanas-Team in Meisdorf, konnte „Tommy“ nach München in die Allianz Arena reisen und das Spiel der Bayern gegen VfL Bochum miterleben. 

An einem frühem Septembermorgen begann das Abenteuer und als Tommy realisierte, was geschah, saß er bereits in der Allianz Arena beim Spiel gegen Bochum. Die Atmosphäre war überwältigend und das 7:0 ein innerer Vorbeimarsch. Doch dabei sollte es nicht bleiben. 

Thomas Geißler und seine Schwester Peggy treffen Thomas Müller (l.) vom FC Bayern München. Foto: ASB Sachsen-Anhalt

Im Hotel angekommen wurde Tommy von Thomas Müller überrascht, der ihm Zeit für ein Interview und ein signiertes Trikot schenkte. Selbst beim Erzählen darüber laufen ihm heute noch die Tränen über die Wangen. Ein unvergessliches Erlebnis, das zeigt, wie glücklich lang ersehnte Kindheitsträume machen können. Humanas bedankt sich bei allen Beteiligten!

Sei Du selbst und bringe Beruf und Familie in Einklang

Sei Du selbst und bringe Beruf und Familie in Einklang

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges Anliegen bei Humanas. Danny Zander aus Osterwieck und ihre Tochter zeigen, wie es geht.

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – so geht ein bekanntes Sprichwort des Schriftstellers Friedrich von Bodenstedt. Jolien ist elf Jahre alt und liebt Pferde über alles, aber auf deren Rücken ist es für das Mädchen zu gefährlich. Deshalb hat sie gelernt, ihr Lieblingspony Molly vor eine Kutsche zu spannen. Viele Mädchen in ihrem Alter träumen davon, die Freundinnen einzuladen und eine Kutschtour zu machen. Jolien hat aus der Not eine Tugend gemacht. „Sie war drei Tage alt“, sagt Mutti Danny Zander „als bei Jolien ‚offener Rücken‘ diagnostiziert wurde. Eine schwierige Zeit stand uns bevor.“

Als am 1. März 2018 unser Humanas Wohnpark in Osterwieck zum ersten Mal die Türen öffnet, gehört Danny zum Team um Pflegedienstleiterin Katrin Blume. Für 20 Stunden in der Woche möchte die gelernte Altenpflegerin nach neun Jahren den Neustart wagen. „Ich war nicht mehr ich selbst – ich musste endlich wieder raus“, sagt sie. Das Leben drehte sich um Arzttermine, Krankenhausaufenthalte und Gespräche mit den Krankenkassen.

Viele helfende Hände

Ein Netz helfender Hände gehört heute zum System, das den Alltag der Familie ausmacht. Da ist der Fahrdienst, der Jolien zur Schule bringt und wieder abholt, eine Integrationshelferin meistert mit ihr die Schulstunden und Pausenzeiten. Am Nachmittag sind die Freundinnen und vor allem Joliens große Schwester da. Seit Danny wieder arbeiten geht, sind die Kinder viel selbstständiger geworden, übernehmen Aufgaben im Haushalt – wie Geschirrspüler ausräumen und die Waschmaschine befüllen. 

Seit Herbst 2018 arbeitet Danny 30 Stunden die Woche im Wohnpark. „Humanas hat mein Leben verändert“ sagt sie. Natürlich geht das alles nur durch die Unterstützung der Familie und der Kollegen im Team. Im Wohnpark sind die Kinder aller Kollegen gern gesehen und man greift sich unter die Arme, wo immer es geht. Auch unseren Bewohnern sind die Kinder ans Herz gewachsen. „Elli wohnt in ‚Grün‘ und ist einfach immer gut drauf“, sagt Jolien und meint Elli Festerling – 80 Jahre alt – die Erste, die vor zwei Jahren in ein Einzelappartement im grünen Bereich des Wohnparks gezogen ist.

16 Knochenbrüche im jungen Leben von Jolien

In ihrem noch kurzen Leben hat Jolien, die knieabwärts schmerzunempfindlich ist, bereits 16 Knochenbrüche erlitten. Sie hat auch oft schlechte Tage, kann nicht laufen und selbst dann findet sich immer eine Lösung, sagen Mutti und Tochter. 

Die Frage nach ihren Aussichten für die Zukunft können beide sofort beantworten. Während Jolien unbedingt „was mit Tieren“ machen möchte, hat Mutti Danny, die mittlerweile stellvertretende Pflegedienstleiterin im Wohnpark Osterwieck ist, schon ein Angebot aus dem Humanas-Fortbildungskatalog im Auge und möchte gern Spezialistin im Wundbereich sein. „Ich bin froh, gebraucht zu werden und ein Lächeln von unseren Bewohnern am Morgen…“ und dann lächelt sie selbst.

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